AktuellesWanderausstellung

Wanderausstellung von Glasmuseen, 
Technischen Denkmalen und
Glastraditionsvereinen


Die natürlichen Bedingungen für die Glasherstellung im Thüringer Wald
waren durch Holzreichtum und geeignete Quarzsandvorkommen ideal.
Für die Zeit von 1200-1500 gibt es Hinweise auf etwa 12 Waldglashütten,
auch Wanderglashütten genannt.
Erste Gründungen sogenannter Dorfglashütten waren 1525 Langenbach,
1564 Fehrenbach, 1597 Lauscha und bis 1675 folgend Schmalenbuche,
Altenfeld, Gehlberg, Stützerbach, Piesau, Ernstthai, Limbach und Ilmenau.
In den Regionen Lauscha/Neuhaus wurden Mitte 18. Jahrhundert aus
Glasrohren und -stäben vor der Lampe" Glasperlen, Glasmärbel, Glasaugen
und erstmalig gläserner Baumschmuck hergestellt.
Durch Übernahme der Lampenglasbläserei in den Regionen Stützerbach,
Gehlberg und Ilmenau entwickelte sich dort wegen der guten chemischen
Beständigkeit und Verarbeitbarkeit des Glases die Laborgeräte-
Glasinstrumenten- und Thermometerfertigung.
Im Rahmen einer Interessengemeinschaft stellen die beteiligten Museen,
Vereine und Technischen Denkmale in einer Wanderausstellung die Tradition
der Glasherstellung im Thüringer Wald dar.
Die Interessengemeinschaft ist mit maßgeblicher Initiative des IlmKreises
zustande gekommen und wird finanziell unterstützt durch:

Sparkassen- Kulturstiftung  
Gasversorgung Thüringen GmbH Hessen/Thüringen    
LEADER Programm EU
Sparkasse Arnstadt- Ilmenau
TEAG Thüringer Energie AG
Fotos von der Eröffnung