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Geschichtliches  von 460 v.u.Z - 1824
seit 460 v.u.Z Schon Hippokrates und später lebende Griechen berichteten über das Temperaturgefühl. Ein Erfinder des Thermometers kann heute nicht mehr benannt werden. Zu viele Wissenschaftler beschäftigten sich gleichzeitig mit der Problematik der Temperaturbestimmung. um 1600 Galileo Galilei stellte sein Luftthermoskop vor, das eine qualitative Einschätzung der Temperaturänderung ermöglicht. um 1640 Ferdinand II., Großherzog von Toskana ließ größere Stückzahlen geschlossener Flüssigkeits- Glasthermometer mit Weingeistfüllung herstellen. Mitte bis Ende des 17.Jh. Mehrere Wissenschaftler schlugen die Verwendung von zwei Fixpunkten vor. Dabei spielen der Gefrier- und der Siedepunkt des Wassers bereits eine entscheidende Rolle. Ende 17. Jh./Anfang des 18. Jh. Zahlreiche Wissenschaftler und Glasbläser bemühten sich auf unterschiedlichsten Wegen um die Verbesserung der Thermometer: - Vergleichbarkeit der Messergebnisse untereinander - Erprobung von Füllflüssigkeiten. um 1724 Fahrenheit sorgte mit seinen Arbeiten für eine größere Verbreitung der Quecksilberthermometer. ab 1730 Frankreich war - vor allem auf Grund der Arbeiten Rêaumurs - die führende Nation auf dem Gebiet der Thermometerherstellung. ab 1740 Celsius beginnt seine intensive Beschäftigung mit der Temperaturmesstechnik und schlägt 1742 die hundertteilige Temperaturskala - ausgehend vom Eis- und Siedepunkt des Wassers - vor. 1742 Deutschland importierte Thermometer aus Frankreich. 1824 Friedrich Körner veröffentlichte seine Arbeit " Anleitung zur Verfertigung übereinstimmender Thermometer und Barometer für Künstler und Liebhaber dieser Instrumente" Quelle: Katrin Manske, Zentrum für Thüringer Landeskultur e.V.
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