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Übersicht
Mit der Industrialisierung und dem zunehmenden Einfluss der Elektrizität auf die Produktionsprozesse ab ca.
1880 ergaben sich neue Anforderungen an die Temperaturmesstechnik. So erhöhte sich in vielen Fällen die
mechanische Beanspruchung der Thermometer, denen die herkömmlichen Flüssigkeits-Glasthermometer
wegen ihrer Bruchempfindlichkeit oft nicht gewachsen waren. Dem wurde Rechnung getragen, indem man die
Thermometer in ein Gitter oder ein Schutzgehäuse einpasste, das mechanische Belastungen erlaubte und die
Ablesung dennoch jederzeit zuließ. Diese Art der Thermometer wird als Maschinenthermometer bezeichnet.
Die Funktionsweise und die grundlegende Herstellungstechnologie sind jedoch gegenüber den bis dahin
üblichen Thermometern unverändert.
Bei Maschinenthermometern handelt es sich um Flüssigkeitsglasthermometer der herkömmlichen Art, die den
komplizierten Umgebungsbedingungen angepasst wurden.
Quelle: Mitglieder des Fördervereins "Thermometermuseum Geraberg" e.V. und Frau Lamprecht, Zentrum für Thüringer Landeskultur e.V.