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Wissenschaftler  Gabriel Daniel Fahrenheit  (1686 - 1736)
Fahrenheit wurde in Danzig als Sohn einer Kaufmannsfamilie geboren. Obwohl er eigentlich die kaufmännische Tradition der Familie fortsetzen sollte, interessierte er sich schon früh für die Physik. Aus dem Jahre 1708 ist bekannt, dass er mit einem dänischen Astronomen über die Herstellung von Thermometern diskutierte. Während einiger Reisen, die er nach 1710 antrat, vervollkommnete er seine naturwissenschaftlichen Erkenntnisse auf verschiedenen Gebieten. Aber die Thermometrie blieb eines der ganz wichtigen Themen seiner Forschungen. Fahrenheit erkannte dabei den Einfluss der unterschiedlichen Glasqualitäten auf die Genauigkeit der Messinstrumente. Ab 1713 absolvierte er das Physikstudium in Amsterdam und bildete seine Fähigkeiten als praktischer Glasbläser heraus. Seinen Lebensunterhalt verdiente er mit der Herstellung meteorologischer Instrumente. 1718 begann er, in Amsterdam Vorlesungen zu seinen Arbeiten zu halten, die er mit Hilfe von zahlreichen Experimentieranordnungen anschaulich gestaltete. Heute ist sein Name vor allem mit der nach ihm benannten Temperaturskala verbunden, die im englischsprachigen Raum bis heute Verwendung findet. Den Nullpunkt legte Fahrenheit auf die Tiefste, von ihm erzeugbare Temperatur, die er mit einem Gemisch aus Eis, Wasser und Salmiak erreichte. (0° F entspricht -17,78 °C). Zudem verwendete er als Fixpunkte den Schmelzpunkt des Eises und die Wärme des gesunden menschlichen Körpers. Die heute verwendete Fahrenheit-Skala wird zwischen dem Eispunkt und dem Siedepunkt von Wasser in 180 Abschnitte geteilt. Quelle: Katrin Mantzke, Zentrum für Thüringer Landeskultur
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