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Lichtmischung · Wahrnehmung · Schattenfarbe

Farbige Schatten

Otto von Guericke beobachtete bereits im 17. Jahrhundert, dass zwei oder drei Lichtquellen farbige Schatten erzeugen können. Das ist keine Zauberei, sondern additive Farbmischung: Fehlt an einer Stelle eine Lichtfarbe, bleibt die Mischung der übrigen Farben sichtbar.

RWeißes Licht enthält alle Anteile und hellt die Gesamtbeleuchtung auf.
GGrünes Licht addiert sich zum roten oder blauen Licht.
BBlaues Licht ergänzt die Mischung – oder fehlt im Schatten.

Interaktiv: Lichtquellen an- und ausschalten

In diesem Modell stehen drei farbige Lichtquellen auf eine weiße Fläche. Ein Gegenstand blockiert jeweils einen Teil des Lichts. Dort, wo nur zwei Lichtfarben ankommen, entsteht ein farbiger Schatten.

Mobile-first-Modell: Per Fingertipp Lichtfarben aktivieren oder deaktivieren und den Gegenstand verschieben.

Zwei Lichtquellen. Wenn zwei Lichtquellen aktiv sind, erscheint der Schatten in der Farbe der jeweils nicht verdeckten Quelle.

Lichtquellen Weiß + Grün
Mitte
Aktive Farben2
SchattentonGelb
Gesamtlichtfarbig
Warum Schatten bunt sein können

Ein „schwarzer“ Schatten entsteht nur bei einer einzelnen Lichtquelle. Bei mehreren farbigen Lichtquellen fehlt im Schatten oft nur ein Teil des Lichts – und dadurch erscheint eine Mischfarbe.

Historische und moderne Beispiele

Die Ausstellung verbindet Guerickes Beobachtungen mit heutigen Lichtinstallationen. So wird unmittelbar sichtbar, wie sich additive Farbmischung und farbige Halbschatten im Raum ausprägen.

Quellen und Vertiefung

  • Beobachtungen zu farbigen Schatten bei Otto von Guericke, 17. Jahrhundert.
  • Die interaktive Darstellung ist ein modernes didaktisches Modell zur additiven Farbmischung.
  • Die in der Ausstellung gezeigten Fotografien veranschaulichen heutige Umsetzungen des Prinzips.